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Nein, heute geht es nicht um Viagra!! 😉

Aber vielleicht kennst du den Film Matrix? Der Hauptdarsteller Neo wird im Film vom AnfĂŒhrer einer geheimnisvollen Untergrundbewegung gefragt, welche Pille er nehmen möchte. Die Rote Pille oder die Blaue Pille. Nimmt er die Blaue Pille, dann werde er weiterhin in der „Matrix“ leben, sein Leben werde sich nicht verĂ€ndern. Nehme er jedoch die Rote Pille, entscheide er sich fĂŒr die Wahrheit und werde das Leben so erleben, wie es wirklich ist. Die Matrix ist dementsprechend das Leben, wie es uns von unserer Umwelt vorgegaukelt wird, ein Leben, in dem wir – natĂŒrlich völlig unbewusst – nur das tun, was andere möchten, dass wir es tun (Medien, Werbung, multinationale Konzerne und all ihre unerkannt bleibenden Drahtzieher im Hintergrund). Nachdem er die Rote Pille genommen hatte, erwacht Neo in einer fĂŒr ihn bis dahin unvorstellbaren RealitĂ€t: Bis auf wenige Überlebende und Befreite werden alle Menschen von intelligenten Maschinen in riesigen Zuchtanlagen gehalten und dort als lebende Energiequellen genutzt. Ihre Körper sind an eine komplexe Computersimulation, die Matrix, angeschlossen, die ihnen eine komplette ScheinrealitĂ€t vorgaukelt (die „normale“ RealitĂ€t, die alle fĂŒr real halten).

Ich habe diesen Film erst vor kurzem das erste Mal gesehen. Science Fiction ist normalerweise nicht mein Ding. Aber das was dort gebracht wurde, und der Film ist schon aus dem Jahr 1999, scheint mir heute vollkommen ident mit meiner RealitĂ€t. Und ich denke, dass ich ihn vor kurzer Zeit nicht einmal verstanden hĂ€tte. Allerdings bin ich schon lange der Meinung, dass viele Science Fiction Filme nicht nur der Phantasie eines genialen Autors oder Filmemachers entspringen, sondern vielmehr es sich hier um sehr reelle Szenarien handelt, die von sehr spirituellen Menschen in dieser Form zum Vorschein gebracht werden. Man mag dabei an „Avatar“ oder „Cloud Atlas“ denken, die beide auf ihre Art die Verbundenheit mit allem was ist, prĂ€sentieren. Aber nun zurĂŒck zur Pille!

Ich hab sie geschluckt, die rote Pille, nicht im Ganzen und auf einmal und schon gar nicht bewusst. In den letzten Jahren habe ich gelernt die Welt auf eine völlig andere Art und Weise zu sehen. Vieles, was frĂŒher Tatsache war, ist heute fĂŒr mich nicht mehr gĂŒltig. Meine Welt hat sich verĂ€ndert, ich sehe sie plötzlich anders. Und doch weiß ich, dass ich in genaue derselben Welt lebe wie zuvor. Also, zumindest Ă€ußerlich. Aber ich nehme sie gĂ€nzlich anders wahr, und das hat mich verĂ€ndert und tut es stetig weiter. Wenn ich darĂŒber nachdenke, habe ich das natĂŒrlich nicht bewusst gewĂ€hlt. In vielen FĂ€llen, ging es fĂŒr mich nicht anders, denn es ging mir nicht gut. Ich kam nicht klar mit mir, meinem Kopf, meinen Ängsten, meinem Leben so wie es war. Irgendwann Ă€nderte sich das zum GlĂŒck, aber dann war es die Neugier, die mich dazu trieb immer weiter und tiefer in das Thema einzutauchen, ohne manchmal genau zu wissen um welches Thema es sich eigentlich handelte. In den letzten Wochen und Monaten ĂŒberschlagen sich die Ereignisse und Informationen, die mich erreichen und mir ein völlig anderes Bild zeigen, als ich es gekannt hatte. Es war, als hĂ€tte ich die Pille schon lĂ€ngst geschluckt, die Wirkung aber erst mit Verzögerung eingesetzt. Plötzlich fĂŒgt sich das Bild wie ein Puzzle zusammen. Die ZusammenhĂ€nge werden immer klarer und sind manchmal doch noch sehr verwirrend. Gleichzeitig bemerke ich, dass es noch nicht so viele Menschen gibt, mit denen ich darĂŒber sprechen kann, auch aus Angst, fĂŒr nicht mehr ganz normal gehalten zu werden. Aber wenn ich darĂŒber spreche, dann sind es doch so viel mehr Menschen, die sich mit diesen Themen beschĂ€ftigen, ohne wirklich noch ganz klare ErklĂ€rungen zu haben.

Viele Fragen, viele Unklarheiten, und viele Menschen, die diesen Spielen, die mit uns getrieben werden nicht mehr lĂ€nger zuschauen möchten. Die sich nicht mehr lĂ€nger fĂŒgen möchten, in Systeme, die nur dazu da sind, Menschen auszubeuten und dann mit Medikamenten oder anderen Mitteln ruhig zu stellen. Wir werden nach einem System als geistig gesund oder krank erklĂ€rt, dass jede wissenschaftlichen Beweise vermissen lĂ€sst. WillkĂŒrlich werden Krankheiten erfunden, damit Pharmakonzerne sich weiterhin eine goldene Nase verdienen. Unser Finanzsystem ist eine riesige Seifenblase und wenn LĂ€nder Pleite gehen, werden nie die wahren Verursacher gefunden und bestraft, sondern die Bevölkerung eines Landes ins Elend gestĂŒrzt. Bis auf wenige, die natĂŒrlich auch daraus wieder ihren Profit ziehen. LĂ€nder werden von Großkonzernen ausgebeutet bis aufs Blut, bis den Menschen dort jegliche Lebensgrundlage fehlt, und wir wundern uns, wenn diese Menschen dann flĂŒchten und hoffen, in einem anderen Land nicht einmal bessere sondern ĂŒberhaupt eine Lebensgrundlage zu finden. Gewisse politischen Parteien, nĂŒtzen genau dies aus, um Angst gegen eine Gruppe von Menschen zu schĂŒren, die sowieso schon nichts mehr haben, um politischen Profit daraus zu ziehen. Unser Steuersystem zwingt uns immer mehr zu arbeiten um den aufgeblasenen Apparat, der dafĂŒr verantwortlich ist, zu finanzieren. Immer mehr, immer teurer, immer besser sollte es fĂŒr uns sein. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Viele arbeiten sich kaputt, werden verheizt in einem System, dass alles andere als menschenfreundlich ist. Ja natĂŒrlich haben wir unseren eigenen Anteil daran, das ist mir sehr wohl bewusst. Wir sind nicht Opfer dieses Systems, sondern wir haben es mit erschaffen. Und genau so, wie ich die „Matrix“ sehen kann, kann ich auch sehen, was dahinter liegt. Ich kann aussteigen aus der „Angstmache“ und kann die Panikverbreiter stehen lassen. Mich nicht mit reißen lassen von dem was hier passiert. Ich schaffe es, nicht zu verurteilen und dagegen zu hetzen, weil es nur die andere Seite der Medaille wĂ€re.

Aber ich kann es sehen. ich habe sie geschluckt, die rote Pille. Und je mehr ich aussteigen kann, umso mehr gerĂ€t auf einmal in mein Blickfeld. Themen, die mich frĂŒher nie interessiert haben, kommen plötzlich in einer IntensitĂ€t auf mich zu, wie ich es nie zuvor erlebt habe. Oder habe ich es nur nicht wahrgenommen? Ich weiß es nicht, ist auch egal. Ich kann sehen, ich kann hören, ich kann fĂŒhlen, und trotz all dieser Dinge befinde ich mich in einem Feld der Ruhe und Gelassenheit. Gleichzeitig lerne ich mich genau in diesem Feld aufzuhalten, indem ich nicht mehr angreifbar bin durch Emotionen und Energien, die nicht mein Bestes wollen. Ich lerne mich abzugrenzen und ganz bei mir zu sein. Aber auch in mir gibt es noch immer Teile, die mich zurĂŒckholen wollen in die Matrix, in das Feld der Manipulationen und Ängste. Die Stimmen, die sich in meinem Unterbewusstsein melden und mich abhalten wollen. Aber ich nehme sie bewusst wahr, ich höre ihnen zu und entscheide dann, ob ich ihnen Glauben schenken möchte. Ich bin keine Marionette mehr. Schritt fĂŒr Schritt gehe ich meinen Weg und bin glĂŒcklich, durch meine Arbeit andere teilhaben lassen zu können. Menschen die ebenfalls erwachen und sich nicht mehr in alte Systeme pressen lassen wollen. Die genug haben oder auch einfach nicht mehr können, aber genau wissen, dass das was ihnen als Lösung vorgegaukelt wird, nur die Karotte ist, die vor ihrer Nase hĂ€ngt und die sie nie erreichen können. Ich bin glĂŒcklich, meine Schritte machen zu können, ich bin zufrieden damit, voran zu gehen und anderen zu zeigen, wie sie es schaffen können.

Klar habe ich auch Zweifel, frage mich manchmal, ob ich verrĂŒckt werde? Aber das habe ich auch zu den Zeiten getan, als ich noch voll im System gelaufen bin und vor lauter Panik nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll. Kurz nur, immer weniger und leiser werden diese Zweifel und ich werde immer sicherer. Wie ein Kind, das langsam gehen lernt und irgendwann lĂ€uft, als hĂ€tte es nie etwas anderes getan. Hinfallen gehört dazu, aber nur wer wieder aufsteht, lernt daraus. Das liegt in unserer Natur, wir können gar nicht anders. Oder hat du schon einmal ein Kind gesehen, dass nicht gehen gelernt hat, weil es einfach nicht mehr aufstehen wollte? Du musst nur den Mut haben, wieder genau dort anzufangen, und dich nicht in deine Komfortzone zurĂŒckziehen, wo alles sicher und ruhig ist. Die Energien dieser Zeit schwingen so hoch, dass es dir sowieso nicht gelingen wird. Es ist unruhig, es brodelt an allen Ecken und Enden. Es ist deine Entscheidung, ob es dir dabei gut geht oder nicht. Ob du aus Bequemlichkeit oder Angst lieber dort bleibst, wo du bist. Oder ob du dich gar verfĂŒhren lĂ€sst, in dem alten System mitzuspielen, und so lange deine Themen zuschĂŒttest mit Arbeit, Sex, Sport oder anderen TĂ€tigkeiten, bis du zusammenbrichst, weil es dein Körper oder deine Seele nicht mehr er“trĂ€gt“. Ich habe selbst erfahren dĂŒrfen und erfahre es immer wieder, wie befreiend es ist, wenn du deine Ängste plötzlich alle ablegst und zum ersten Mal wirklich frei wĂ€hlen kannst. Wie du dein Vertrauen zu dir und deiner Intuition, deinen GefĂŒhlen, deiner Seele oder deinem höheren Selbst wieder finden kannst.

Auf diesen Weg werde ich den einen oder anderen Menschen nicht mitnehmen können. Manche wenden sich ab und suchen ihren eigenen Weg. Das ist fĂŒr mich in Ordnung, auch wenn es manchmal noch ein wenig weh tut. Aber ich merke, dass ich nicht mehr anders kann, als meine eigene Wahrheit zu leben. Und ich merke, dass ich immer öfter meinen Mund aufmache, und das ausspreche, was ich mir denke. FrĂŒher habe ich das auch getan, aber meist nur dann, wenn das volle Fass wieder einmal explodiert ist. Dass dabei nichts Gutes raus gekommen ist, wirst du dir vielleicht denken können. Heute bin ich in der Lage, es gar nicht so weit kommen zu lassen, mich nicht mehr von meinen Emotionen beherrschen zu lassen. Es ist ruhig in mir, immer öfter und ich bin dankbar dafĂŒr. Sehr dankbar!

Ich habe keine Lösung fĂŒr die Probleme dieser Welt und der Situationen, die ich vorher beschrieben habe. Zumindest keine, die im Außen stattfindet. Aber ich informiere mich, ich hinterfrage kritisch, bilde mir eine eigene Meinung und ich lasse mich nicht mehr einlullen auch wenn das vielen Menschen unbequem ist. Und ich arbeite an mir, an meiner Heilung. Ich spĂŒre immer schneller, wo ich noch in Resonanz bin, wo es noch etwas zu tun gibt. In mir, nicht im Außen. Aus dieser Position kann ich die Dinge sehen, wie sie sind und muss trotzdem nicht beginnen zu kĂ€mpfen oder zu resignieren. Es ist alles so wie es ist. VerĂ€nderung findet in mir statt und dann verĂ€ndern sich die Dinge im Außen. Es ist immer die Frage, wie ich die Dinge betrachte.

Ich lade dich herzlich ein, die rote Pille zu schlucken. Trau dich. Es ist es wert!

Herzliche GrĂŒĂŸe von außerhalb der Matrix 😉

Petra Soreia

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