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Wir haben viele Begriffe für das, womit wir unser Geld verdienen.Eine der beliebtesten Begriffe: Ich habe einen JOB. Weisst du wie der DUDEN jobben definiert? “zum Zweck des Geld verdienens vorübergehend eine Arbeit verrichten; sich mit einem Job Geld verdienen” Vorübergehend? Verdienen? Und verrichten klingt für mich nach etwas anderem Oder dienen wir um “vorübergehend” Geld zu bekommen? Wundern wir uns dann, dass die Anstellungen in Jobs immer kürzer werden, bzw. manchmal gar nur auf Zeit begrenzt sind? Und müssen wir tatsächlich dienen, um Geld zu bekommen? Oder gehen wir einer Beschäftigung nach? Heißt das, dass wir uns den ganzen Tag nur beschäftigen, damit uns nicht langweilig wird? Und “hakeln” klingt auch nicht wirklich verlockend. Und ganz zu schweigen von schuften, wer da an den Schuft denkt ist ein Schelm Auch die Selbstständigen kommen irgendwie nicht so gut weg: Ich be”treibe” ein Geschäft. Wen oder was muss ich da vor mich her, an- oder gar meine Kunden herantreiben?
Viel besser gefällt mir da der “altmodische” Begriff Beruf. Denn das kommt von Berufung! Ich fühle mich berufen, etwas zu tun. Und das hat nichts mit der Aussicht auf viel Geld, Ansehen oder sonstige Statussymbole zu tun (wobei eines das andere auf keinen Fall ausschließt). Aber diese Dinge sind nicht das, wass mich meinen Beruf ergreiffen lässt. In mir ruft etwas danach, dass ich es tue! Dazu muss ich die Fähigkeit haben hinzuhören, ich muss mir die Zeit und die Ruhe nehmen, nur dann kann ich den Ruf hören, und das ist in der heutigen Zeit gar nicht so einfach. Für unsere Jugend nicht, aber auch nicht für uns. Denn viele von uns hören die Rufe, aber alte Muster sind so stark (damit lässt sich kein Geld verdienen, du wirst unter der Brücke landen, das kannst du doch nie, du bist schon viel zu alt, um noch einmal von vorne anzufangen,..), und wir trauen uns nicht, unserem Leben eine Wendung zu geben, dem Ruf zu folgen. Und genau das macht uns auf Dauer auf die eine oder andere Weise krank! So lange, bis uns das Leben zwingt, hinzuhören. Denn deine Seele hat ganz anders entschieden, du hast nur bis jetzt nicht zugehört! Hör hin, hör dein Rufen, gib ihm eine Chance, bevor es dich dazu zwingt. Das heißt nicht, dass du gleich alles hinwerfen musst, hör einfach nur mal zu und schau, ob es mit deinem bisherigen Tun übereinstimmt. Es gibt viele Wege seiner Berufung zu folgen und jeder davon ist der Richtige!! Wie bezeichnest du dein TUN?? Viel Spaß beim Herausfinden!